Aktuelle Berichte

11.Oktober 2020

SENSATIONELL

"Stadttaubenkalender 2021"

Die bekannte und hervorragende Fotografin BRITTA MÜLLER aus Marl, bekannt für ihre Kanadagänse.- und Entenfotos aus Marl und Umgebung, hat eigens für die Stadttauben einen Jahreskalender erstellt.

Gegen einen Betrag von 12 €, inkl. Versand, könnt IHR den Kalender bei uns Vorbestellen.(wegen der Auflagenhöhe)

Unter:     k.muc@gmx.de oder info@stadttauben-marl.de

Wir hoffen IHR macht regen gebrauch davon, da der Erlös den Stadttauben in Marl zugutekommt.

Das Team von den Stadttauben in Marl bedankt sich schon mal im Voraus.

WICHTIGE INFORMATION

Wir sind für Notfälle wie folgt zu erreichen:

Karin   12 - 14 Uhr           0175 1847448

Katrin  16 - 17 Uhr           0177 6531167

Das Taubenhaus

Alternativen waren:

Umbau eines Seecontainers, ein Blockhaus oder ein Bauwagen.

Die Mitglieder haben sich für eine offene Voliere, von Volierebau Bönninghaus in Recklinghausen, entschieden.

Dieser Vorschlag wurde der Stadt Marl vorgelegt und genehmigt.

Nach Findung eines Geländes und Erledigung aller administrativen Punkte, konnte mit dem Bau im Januar 2020 begonnen werden.

Die Bodenplatte wurde durch die Bauunternehmung Annuss aus Marl gebaut und ist somit ein gutes und stabiles Fundament für unser Projekt.

Bei allen Arbeiten wurden wir vom Zentralen Betriebshof der Stadt Marl, kurz ZBH, sowohl sachlich, wie auch fachlich, voll umfänglich unterstützt.

Grundstück, Zaun und Strom wurden uns von der Stadt Marl zur Verfügung gestellt.

Das Taubenhaus wurde Ende Januar, im Beisein des Bürgermeister Werner Arndt, eingeweiht.

Der Innenausbau erfolgte im Februar 2020 und die ersten Stadttauben sind schon eingezogen.

Und das Wichtigste zum Schluss.

Die Würdigung der Aktiven.                       

Denn ohne diese Menschen ist ein solches Projekt nicht möglich. Mit Ihrem Einsatz von unzähligen Stunden, etlichen Tagen und Wochenenden, haben die aktiven Mitglieder und die zahlreichen Unterstützer zum Gelingen des Tauben-Projektes beigetragen.

Der Weg zum Ziel

Über “DAS PROBLEM STADTTAUBE“ braucht man nicht mehr zu reden oder zu schreiben. Alle Argumente, Für und Wider, liegen auf dem Tisch und sind bekannt.

So hat der Verein Stadttauben Marl sich an zwei Grundsätze gehalten.

  1. Handeln statt meckern
  2. Wenn wir Menschen nicht helfen, wer dann

Das Um- und Brut Feld unserer Stadttauben sind, ein Einkaufszentrum, der Marler Stern, mehrere Wohneinheiten, ein Busbahnhof und ein leerstehendes Parkhaus. Dies gab immer Anlass zu Ärger und Protesten gegen die Tauben.

Als der Marler Stern renoviert und erneuert wurde, haben die Verantwortlichen das Problem erkannt.

So kam es zu einer Kooperation zwischen der Stadt Marl, dem City-Management und unserem Verein. Nachdem die Problematik verstanden war, haben sich alle Beteiligten den genannten Grundsätzen verpflichtet.

Die örtliche Presse wurde auf das Projekt “Bau eines Taubenhauses“ aufmerksam.

Durch zahlreiche Publikationen in der Marler Zeitung wurde das Projekt bekannt.

Wenn auch noch nicht alle Ziele erreicht sind, so bekamen wir, durch die Marler Bürger*innen, eine Unterstützung, die unsere  Erwartungen übertrafen.

Fazit: Wir haben gehandelt und wir haben geholfen.

Für die breite Unterstützung sagen wir Danke im Namen der Stadttauben und hoffen dass die Unterstützung weiterhin anhält.

Der Verein

"Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt, dass alles gut gehen wird, aber sie sind überzeugt, dass nicht alles schief gehen kann.“

--Friedrich Schiller--                                     

Nachdem lange nur gelegentlich darüber gesprochen wurde,  ist das Problem der Stadttauben seit 2018 deutlicher sichtbar. Eines des heutigen Mitgliedes setzte sich mit der Problematik intensiv auseinander und kam zu der Überzeugung:

“Wir müssen etwas unternehmen“

Im Januar 2019 trafen sich dann 8 Menschen, mit unterschiedlichen Charakteren, aber einem Ziel. Den Stadttauben in Marl-Mitte, ein artgerechtes und tierschutzgerechtes Leben zu ermöglichen.

Als die Gründungsmitglieder mit dem Projekt begannen, waren sie der Meinung, dass es circa 3 Jahre in Anspruch nehmen würde, um dem Projekt ein Bild zu geben. Der engagierte Einsatz aller Mitglieder und die Spendenbereitschaft der Marler Bürger*innen, belehrten uns erfreulicherweise eines Besseren.

- Steuernummer Finanzamt                     unkompliziert

- Kontoeinrichtung Verein                        unkompliziert

- Eintrag in das Vereinsregister                bürokratische Gründlichkeit

- Bauantrag Taubenhaus                          unkompliziert

Im März 2019 wurde der Verein gegründet, im Oktober 2019 konnten wir den Auftrag für den Bau des Taubenhauses abgeben.

Ein Mitglied hat das alles sehr nett formuliert: 

“Wenn alle Projekte so eine Unterstützung wiederfahren würde, wie das Unsere, gäbe es auf dieser Welt keinen Hass und Krieg. Die Stadttauben würden als das Symbol der Liebe und der Gemeinsamkeit gelten“

Wir danken allen die uns zugehört und unterstützt haben. Denn nur wer Zusammenhänge versteht, kann zum Gelingen einer gemeinsamen Sache beitragen.

Seit Januar 2020 steht nun das Taubenhaus und alle machen weiter, damit die gesteckten Ziele erreicht werden.

Über weitere Aktive würden wir uns freuen.

Wir werden versuchen diese Internetseite mit Leben zu füllen und Euch an unserer Erfahrung teilhaben lassen.

Unsere Arbeit

Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.

                                                                                                            Charles Darwin

Als wir anfingen, uns mit dem Problem Stadttauben zu beschäftigen, mussten wir das Problem erst einmal analysieren. Wo können wir helfen, was kann man sofort machen, was sollte mittelfristig getan werden und was für ein Ziel nehmen wir uns vor und wie setzen wir die Prioritäten.

Tauben haben ein Revier von ca. 100 – 200 Meter. Somit war klar, dass sich unsere Arbeit auf den Kern der Marler City beschränkt. Dieser Kern war eine Unterführung, ein stillgelegtes Parkdeck und ein Wohnblock.

Sofort:

Artgerechtes Futter und regelmäßig frisches Wasser. Bestandsaufnahme, Zählung und Begrenzung der Population (Eiertausch, d.h. wir tauschen die Eier durch Gipseier), Kranken und verletzten Tauben helfen und pflegen. Dank unserer Päpplerin haben wir die Möglichkeit einer Gnadenvoliere.

Mittelfristig:

Ständiges Beobachten der Situation, um durch Änderungen eine Verbesserung zu erreichen. Ein Umfeld zu schaffen, damit die Stadttauben an ihrem Ort bleiben und nicht zur Futtersuche das Umfeld belasten. Da Tauben standorttreu sind.

Ziel:

Unter tierschutzgerechten Aspekten ein besseres Umfeld zu schaffen. Auch zur Entlastung der Stadt und deren Bürger*innen, z.B. weniger Tauben, dadurch auch weniger Taubenkot im Umfeld (ca. 80 % des Kot bleiben im Taubenhaus), Rückgang der Tauben auf den Balkonen des Wohnblockes. Das Ziel war ein Taubenhaus zu errichten. Dies wurde z.B. durch Anfüttern zu dem neuen Standort erreicht. Wir hatten das Glück, auch durch die sehr engagierte Arbeit unserer Mitglieder, das die Stadttauben unser Angebot sehr gut angenommen haben.

Langfristig sollte unser Ziel sein, durch Information und Aufklärung, auch den Tauben in den anderen Stadtteilen zu helfen. Unser kleiner Stamm an ehrenamtlichen Mitgliedern lässt uns, - im Moment -, nur die Möglichkeit an diesem Standort aktiv zu sein.

Wir helfen natürlich, soweit wir können, auch den Tauben die nicht  im Kern der Marler City leben. Wir versorgen sie, päppeln sie auf, kontaktieren, im Notfall, auch einen Tierarzt. Danach werden sie wieder in ihrem Umfeld freigelassen

Auch wir wissen, dass wir nicht allen Tauben helfen können. Doch wenn die Stadttauben schon über die Regenbogenbrücke gehen oder fliegen, dann nicht in Dreck und Mist, sondern angenehm und freundlich.

Bemerkung:

An alle kritischen und unkritischen Mitbürger*innen:

Bitte denken Sie daran, dass wir unsere Arbeit ehrenamtlich und unentgeltlich machen. Wir opfern unsere Zeit für die Tauben. Wir nehmen diese Zeit unseren Familien, unseren Partner und unseren Freunden weg.

Wir machen unsere Arbeit gerne und mit Freude. Wenn wir nicht helfen, wer dann.

Aber auch wir können nicht immer und überall helfen. Deswegen BITTE nicht sauer oder mit Unverständnis  reagieren, wenn wir mal nicht zu erreichen sind, bzw. auch mal nein sagen müssen.